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Mobiles Schutzgerüst

Zuverlässiger Schutz für Fahrleitungen und Bahngleise während Bauarbeiten

In Zusammenarbeit mit den Unternehmungen Ghelma AG Spezialtiefbau und Geotek AG aus Meiringen BE sowie dem Ingenieurbüro Basler & Hofmann Innerschweiz AG entwickelte Bieri Tenta AG ein mobiles Schutzgerüst. Die grösste Schwierigkeit bestand in der Einhaltung zahlreicher Vorgaben.

Einhaltung Vorgaben und Vorschriften

Eine der Hauptanforderungen ist die äusserst kurze Montagezeit. Die mobilen Schutzgerüste werden vor allem in den Nachtschichten aufgestellt. Die Schweizer Zugstrecken sind während des Tages stark frequentiert und nur in der Nacht während eines kurzen Zeitfensters und streckenweise zugänglich. Weiter sind seitens SBB Vorschriften entlang von Eisenbahnlinien einzuhalten. Diese schreiben klar die Dimensionen, Widerstandsfähigkeit und die Auslenkung der Konstruktion vor.

 

Bieri erarbeitete erste Lösungsansätze für die Flächenbespannung und orientierte sich dabei an klassischen Segelkonstruktionen. Ein geringer Installationsaufwand, eine grosse bespannbare Fläche sowie das Standhalten bei starken Windböen, sind einige Vorteile dabei. Das Ingenieurbüro Basler & Hofmann konzentrierte sich primär auf die Entwicklung des Fundaments, das Traggerüst und die Gesamtstabilität.

Bewährte Qualität

Nach Abschluss der Entwurfsphase und Übergang in die Entwicklung wurden die ersten Prototypen des mobilen Schutzgerüstes mittels einem ausgiebigem Feldtest auf dem Betriebsgelände der Firma Ghelma AG Spezialtiefbau in Meiringen BE, auf Herz und Nieren geprüft. Die Zielsetzungen hinsichtlich der Montagezeit wurden erfüllt und kleine Details bei den Anschlüssen wurden optimiert.

 

Die erste Schutzwand in der Länge von 90 Metern ist bereits im Einsatz. Das System hält wie erwartet Bestand. Zusätzlich konnte die Montagezeit nochmals massiv verkürzt werden. Auch hinsichtlich der Ästhetik überzeugt die Schutzwand. Dank dem transluzenten Material wirkt sie leicht und eine Durchsicht ist gewährleistet.